Viele brachten sich für die gute Sache ein

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung (03.06.2014)

Im St. Leon-Roter Harres fand die Benefizveranstaltung “Jah's Helping Hands” statt

St. Leon-Rot. (tore) “Ich wollte einfach mal etwas zurückgeben”, erklärte Rebecca “Beccy” Freiseis die Idee für die maßgeblich von ihr initiierte Benefizveranstaltung “Jah's Helping Hands”, die im Harres über die Bühne ging. “Jah” ist eine Bezeichnung aus der Jugendkultur für das Göttliche, die Gemeinschaft. Die “helfende Hände” sollen vor allem kranken Kindern zugutekommen, daher geht der Erlös der Aktion vollständig an die Kinderklinik Heidelberg und die Awo-Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe.

Rebecca Freiseis arbeitet als Tanzlehrerin in verschiedenen Einrichtungen, ehrenamtlich etwa nebenher im noch jungen Jugendzentrum “Jam” in St. Leon-Rot, wo sie mehrere Tanzgruppen trainiert. Viele der Gruppen, in denen sie mitwirkt, nahmen die Einladung zur Benefizaktion gerne an und gaben sich auf der Bühne die Klinke in die Hand- und das ohne Gage. Hinzu kamen noch Vereine aus St. Leon-Rot und Umgebung, die ihren Teil zum “Event” beisteuerten. Unter den Akteuren waren die Musikkapelle St. Leon-Rot, die Guggenmusiker von den “Altlossema Rhoigeischda”, der Cha Cha Club Wiesloch, die Cheerleader “Gold Diggers” aus Heidelberg, die Hip-Hop-Combo “jblack & friends” und Maximus der Magier. Daneben hatten sich die Jugendlichen des Jugendzentrums sehr in die Veranstaltung eingebracht: einerseits die beiden von Rebecca Freiseis trainierten Tanzgruppen, aber auch mit Ständen im Harres-Saal, an denen man sich etwa Airbrush-Tattoos auf die Haut sprayen lassen, Freundschaftsbänder basteln oder sich schminken lassen konnte.

Was die ganze Veranstaltung ausmachte, war eine sehr lässige, entspannte und ausgelassene Atmosphäre, die durch die vielen jungen Menschen, die Jugendkultur auf der Bühne, aber auch durch die Organisatorin selbst “fabriziert” wurde. Immer wieder konnte man ihr auch persönlich die Begeisterung anmerken: “Ihr seid brutal! Danke fürs Mitmachen!”

Unterstützung fand “Jah's Helping Rands” zudem von zahlreichen örtlichen Firmen sowie durch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) St. Leon-Rot. Über Kontakte zwischen Rebecca Freiseis und Michael Herling, dem Awo-Vorsitzenden, entstand die Kooperation, sodass die Awo maßgeblich für den Veranstaltungsrahmen, etwa die Bewirtung, sorgte.

Neben der Kinderklinik Heidelberg, geht ein Teil der Spenden an die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe in Schönwald im Schwarzwald. Diese hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer speziell auf Kinder ausgerichteten Reha-Einrichtung entwickelt. Das Besondere in der Klinik ist der familienorientierte Ansatz. Denn nach einer schweren Erkrankung im Kindesalter, wie etwa einer überstandenen Krebserkrankung, sind mit den körperlichen Krankheitsfolgen oft gravierende psychische Folgen verbunden, die die kranken Kinder ohne die Familie nicht bewältigen können. Daher kommen auch die Eltern und Geschwister in der Reha unter und finden Unterstützung.

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